Liturgische Geräte zurück


Zur Ausstattung der Reformationskirche:

Im Archiv der Kirchengemeinde sind die alten silbernen Tauf- und Abendmahlsgeräte poliert und fotografisch dokumentiert worden.

Sie wurden alle von Theodor Prüfer, einem Berliner Goldschmied, gefertigt und 1905 zur Einweihung der Reformationskirche in Gebrauch genommen. 1961 wurden sie bei der Wiedereinweihung der neu erbauten Reformationskirche durch neue liturgische Gefäße, die bis heute im Einsatz sind, ersetzt und ins Archiv gebracht.

Wir stellen hier die Aufnahmen und kurze Erklärungen ins Netz, so dass Sie sich selber ein Bild von der Schönheit der alten "vasa sacra" unserer Kirche machen können.


Taufgefäße

1. Taufschale, Nr. 131
In der Mitte der Schale, die in einen Taufstein im früheren Altarraum der Kirche eingelegt wurde, ist die Taube abgebildet, die den Heiligen Geist symbolisiert. Auf dem breiten Rand sind Christus und verschiedene Engel dargestellt.

2. Taufkanne, Nr. 132
Auch hier ist die Taube als Symbol der Ausgießung und des Empfangens des Geistes eingearbeitet.
3. Gruppe der Taufgefäße, Nr.140

Abendmahlsgefäße:

1. Gruppe der Abendmahlsgefäße, Nr. 139
Der Kelch ist reich mit ornamentalen und Blumenmotiven verziert. Die Umschrift lautet:
"Das ist mein Blut des neuen Bundes, das für euch vergossen wird."

2. Kanne, Nr. 137
Die Kanne trägt ähnliche Ornamentik und die gleiche Umschrift wie der Kelch.

3. Hostienschale/ Patene, Nr. 138
Umschrift: "Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit." Verweis auf Johannes 6,28, eigentlich müsste es korrekt heißen "Johannes 6,58".

4. Hostiendose, Nr. 134
Das aufwändig verzierte Gefäß trägt die Umschrift "Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird".
Außerdem sind die vier Evangelisten mit ihren typischen Symbolen dargestellt.

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